In ein fremdes Land auswandern - sich dort ein Leben aufzubauen und einer Arbeit nachzugehen - diesen Traum erfüllen sich immer mehr Deutsche. Die pessimistische Wirtschaftssituation und die damit einhergehende negative Grundstimmung mindern die Hemmschwelle diesen großen Schritt zu wagen. Immer wieder beliebtes Ziel bei Auswanderern ist England, da es ein traditionelles und modernes Land zugleich ist. Neben facettenreichen Landschaften und interessanten Sehenswürdigkeiten, ist England auch durch internationale Kultureinflüsse geprägt.
Für die meisten Auswanderer rücken natürlich aber die wirtschaftliche Situation und der Arbeitsmarkt Englands in den Blickpunkt. Und hier wird man mit Erstaunen feststellen, dass sich das Land in einer sehr guten Wirtschaftslage befindet. Die Arbeitslosenquote und die Inflationsrate sind im deutschen Vergleich niedrig, was letztendlich auch an den vor einigen Jahren eingeführten und nun greifenden Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftsreformen liegt. So schaffte die Privatisierung des Dienstleistungssektors viele Arbeitsplätze und die Zusammenlegung von Arbeits- und Sozialamt gewährleistete eine schnellere Jobvermittlung. Die Sterne stehen also günstig, sich um einen Job in England zu bemühen. Doch man sollte vorsichtig sein: Die gute wirtschaftliche Situation bringt steigende Lebenshaltungskosten mit sich - diese liegen zum Beispiel in London und Umgebung fast 15% über dem europäischen Durchschnitt. Beim Auswandern nach England sind also neben einem guten Einkommen auch die Ausgaben für Immobilien und sonstige Unterhaltskosten einzuplanen.